Wie funktioniert die Beladungserkennung?


Die Beladungserkennung ist eine praktische Funktion an vielen modernen Geschirrspülern, um den Energieverbrauch zu regulieren. Vereinfacht ausgedrückt versetzt diese Funktion Ihre Maschine in die Lage, den Verschmutzungsgrad Ihres Geschirrs zu erkennen. Ist das Geschirr sauber, beendet das Gerät den Spülvorgang.

 

Wie funktioniert es normalerweise?

Dem Geschirrspüler ist es im Normalfall egal, wie viel Geschirr Sie zuladen. Das Gerät spült immer mit der gleichen Menge Wasser. Das ist natürlich Verschwendung, falls Ihre Maschine nur zur Hälfte beladen ist. In diesem Fall verbrauchen Sie nicht nur zu viel Wasser, sondern auch zu viel Strom. Das Erhitzen des Wassers frisst nämlich den meisten Strom. Je mehr Wasser Sie erwärmen, desto teurer wird es.

Die Spartaste

Um dieser Verschwendung Einhalt zu gebieten, verfügen die meisten Spülmaschinen über eine Spartaste. Wenn Sie den Knopf drücken, wird der Energieverbrauch für eine „halbe Beladung“ optimiert. Aber ich bezweifele, dass Sie Ihren Geschirrspüler jedes Mal aufs Gramm genau halb voll oder komplett voll beladen. Deshalb haben die Haushaltsgerätehersteller inzwischen ein neues System entwickelt, dass die Beladung noch exakter bestimmen kann: die sogenannte Beladungserkennung.

 

Wie funktionieren Geschirrspüler mit Beladungserkennung?

Der Begriff Beladungserkennung kann einen rasch in die Irre leiten. Denn in der Spülmaschine wurde keine Waage eingebaut, mit der sie das Gewicht des Geschirrs kontrolliert. Das wäre auch unsinnig, weil das Gewicht nichts darüber aussagt, wie viel Wasser benötigt wird. Entscheidend ist vielmehr die Menge an Schmutz. Je mehr Geschirr sich in der Maschine befindet, desto mehr Schmutz ist meistens auch vorhanden.

AEG F55322VI0: Geschirrspüler mit Beladungserkennung SENSORLOGIC

Sensoren messen die Wasserverschmutzung

Die Beladungserkennung besteht folgerichtig aus Sensoren, die das Wasser genauer unter die Lupe nehmen. Sie messen, wie stark die Lauge eingetrübt ist. Daraus berechnet der Geschirrspüler, wie hoch aktuell der Verschmutzungsgrad ist. Solange die Sensoren im Wasser Grob- oder Fettpartikel feststellen, spült die Maschine das Geschirr.

Dank dieser sogenannten Aqua- oder Trübungs-Sensoren weiß die Steuerung, wie sie den Wasserzulauf, den Temperaturgrad und die Laufzeit anzupassen hat. In der Steuerungselektronik sind entsprechende Tabellen hinterlegt, aus denen hervorgeht, wie der Geschirrspüler bei einem bestimmten Verschmutzungsgrad reagieren soll.

 

Eine Auswahl an Geschirrspülern mit Beladungserkennung finden Sie hier.

 

—> Ratgeber Geschirrspüler