Ratgeber Kaminholz

Holz ist der älteste Brennstoff, den Menschen zur Energiezeugung nutzen. Er ist seit rund 400.000 Jahren im Gebrauch. Mit der industriellen Ausbeutung von Steinkohle, Braunkohle, Rohöl und Gas verlor Holz als Brennstoff in den Industrieländern zunehmend an Bedeutung. Doch im 21. Jahrhundert feiert der Rohstoff in Form von Kaminholz sein Comeback.

Zu dem Boom hat das Revival des Kaminofens beigetragen. Die Vermarktung energieeffizienter Kamingeräte, die zusätzlich mit einem rauchfreien Abzug versehen waren, hat eine gewaltige Nachfrage nach dem aus der Mode gekommenen Rohstoff losgetreten. Auch die Zahl der Menschen, die ihr Kaminholz selber schlagen, statt es fertig zu kaufen, nimmt stetig zu. Das Holzhacken scheint der perfekte Ausgleich für den Büroalltag zu sein.

Ob Sie nun Selbstversorger oder Käufer von fertigem Brennholz sind – im Handel finden Sie für beide Bedürfnisse die passende Lösung:

  • Rundholz – der ganze, ungespaltene Stamm. Am günstigsten, aber Sie müssen selbst sägen und spalten.
  • Scheitholz – bereits gespaltene, aber noch nicht getrocknete Holzstücke. Der Klassiker für alle, die selbst lagern und trocknen möchten.
  • Ofenfertiges Stückholz – fertig getrocknet und sofort einsatzbereit. Ideal, wenn Sie keine Lagerzeit einplanen können oder wollen.
  • Holzbriketts – gepresste Holzreste ohne Trocknungszeit und mit gleichbleibendem Brennwert. Praktisch für alle, die wenig Lagerfläche haben.
  • Holzpellets – kleine, genormte Presslinge, vor allem für Pelletöfen und -heizungen gedacht, weniger für den klassischen Kamin.
  • Brennreisig – dünne Äste und Zweige zum Anzünden, oft ein Nebenprodukt der Holzernte.

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Selbermachen & Werkzeug

  • Kaminholz selber machen – Vom Stammholz zum ofenfertigen Scheit: Werkzeuge, Zeitaufwand und Sicherheitstipps fürs Selbermachen.