Tauchen im Urlaub: Das erfordert die Vorbereitung von Anfängern


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Bunte Korallenriffe, endlose Steilwände und schwimmen mit Haien: Wer Taucher von ihren Erfahrungen berichten hört, wechselt vor Neid die Farbe. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen die einstige Extremsportart für sich entdecken. Bei aller Euphorie sollte jedoch nicht vergessen werden, dass Tauchen ein gefährlicher Sport ist und daher eine entsprechend gute Vorbereitung erfordert.

Tauchschein – ja oder nein?

Tauchen sollte tatsächlich nur, wer es gelernt hat. Die Gefahr, in brenzlige Situationen zu geraten und aufgrund von Unerfahrenheit den Kopf zu verlieren, ist einfach zu groß. Viele Tauchbegeisterte absolvieren den Anfängerkurs direkt im Urlaub und werden dafür häufig schon beim ersten Meerestauchgang mit bunten Schnecken und Clownfischen belohnt. Wer sich dafür entscheidet, den Anfängerschein im heimatlichen Tauchverein zu machen, erhält in der Regel eine umfassendere und zeitintensivere Ausbildung, muss erste Tauchgänge jedoch in der kalten und unspektakulären See absolvieren. Welchen Namen der jeweilige Tauchgang trägt (PADI, VDTL, SSI oder CMAS) ist letzten Endes nicht wichtig, da die Grundlagen überall dieselben sind.

Wichtig ist allerdings die Erfahrung und Professionalität des Tauchlehrers vor Ort – und hier lohnt es sich, im Vorfeld genauer hinzuschauen. Heutzutage bietet zwar fast jeder Reiseveranstalter auch Anfängerkurse an, doch Qualität und Konditionen unterscheiden sich zum Teil erheblich. Wer Wert auf exzellente Betreuung und authentische Taucherlebnisse in anfängerfreundlichen Arealen legt, ist gut bei Anbietern wie Scuba-Native unter http://www.scuba-native.de/ aufgehoben.

Voraussetzungen – bin ich fit genug?

Wer nicht nur ein wenig schnorcheln, sondern mit Druckluftflasche in blaue Tiefen entschweben möchte, sollte sich zuvor von einem Arzt seine Tauchtauglichkeit bescheinigen lassen. Der VDST (Verband Deutscher Sporttaucher) empfiehlt darüber hinaus regelmäßiges Schwimmtraining mit Flossen, um Kraft und Kondition aufzubauen. In Vorbereitung auf den Tauchkurs kann es außerdem sinnvoll sein, einen kleinen Schnuppertauchgang mit Druckluftflasche im Schwimmbad zu machen. Auf diese Weise können sich Anfänger schon einmal mit der Handhabung der Ausrüstung vertraut machen, ohne auf Strömungen und ähnliches achten zu müssen. Vom Tauchen Abstand nehmen sollten Menschen mit schweren kardiovaskulären Erkrankungen (z.B. Gefährlicher Bluthochdruck), Lungenkrankheiten (z.B. Asthma) oder Epilepsie.

Bildquelle: © joakant – pixabay.com

Traumziele – welche Tauchspots eignen sich für Anfänger?

Für einen erfolgreichen und unvergesslichen Einstieg in die bunte Unterwasserwelt ist ein maximaler Output bei minimalem Risiko wichtig. Das heißt, Tauchanfänger sollten Korallenwälder, versunkene Schiffe und bunte Fischschwärme bei gleichmäßigen Temperaturen, mäßiger Strömung und maximaler Sichtweite erleben können. Die weltweit besten Tauchspots, die diese Bedingungen bieten, sind u.a.:

  • Malediven: Die Malediven locken mit kaiserlichem Wetter und einer atemberaubenden Meeresfauna. Anfänger wählen idealerweise eine Insel mit Hausriff, wo Tauchen und Schnorcheln in seichtem Gewässer möglich ist. Mutige können sich mit ausgebildeten Guides auch an Strömungstauchgänge wagen.
  • Costa Brava: In den Buchten vor der Küste der Costa Brava können Tauchanfänger gefahrlos mit Fischschwärmen tauchen und mit ein bisschen Glück sogar Critters aufspüren.
  • Ägypten: Das Rote Meer lockt Taucheinsteiger mit warmen Temperaturen und idealen Sichtweiten. Bewundert werden bunte Korallenriffe, Makrelen, Napoleons und mit ein wenig Glück sogar Haie und Delfine.
  • Portugal: Im Meeresschutzgebiet um die Insel Madeira tummeln sich Mantas und Zackenbarsche. Anfänger können in den flacheren Bereichen eine bunte Vielfalt an Garnelen, Anemonen und Muränen bewundern.
  • Österreich: Wer für sein erstes Taucherlebnis nicht ganz so weit reisen und trotzdem viel sehen möchte, ist am Neufelder See im österreichischen Burgenland gut aufgehoben. Bei einer Sichtweite von bis zu 20 Metern können hier Hechte, Welse und Signalkrebse beobachtet werden.

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