Denim-Mode: Der Jeans-Guide für Männer


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Die Jeans ist zwar ein Basic, den jeder im Kleiderschrank haben sollte — dennoch kann Mann viel falsch machen. Damit der zeitlose Klassiker auch zu einem passt, sollte auf einiges geachtet werden.

© RyanMcGuire – Fotolia.com

Der Trend hat sich in diesem Jahr wieder zurück zu den lässigeren und weiteren Jeans gewandelt. Mit den Tapered Jeans und dem Dad-Look kommt die Bequemlichkeit zurück auf die Beine. Es sollte sich jedoch nicht jeder blind auf den Trend einlassen, denn diese Schnitte passen nicht zu jedem. Der Vorteil der Jeans liegt darin, dass man auch mit anderen Schnitten modisch bleiben kann.

Darauf sollte jeder Mann achten

Es sollten beim Hosenkauf keine leichtfertigen Kaufentscheidungen getroffen werden, weil es an der Lust mangelt. Bereits bei der richtigen Größe muss darauf geachtet werden, dass man nicht zur falschen greift. Hosen werden meist mit zwei Größenzahlen versehen, wobei die erste die Bundweite und die zweite die Schrittlänge in Zoll angeben. Die Bundweite beschreibt den Taillenumfang und die Schrittlänge wird vom Hüftknochen zur Sohle gemessen. Kennt man die richtige Größe, sollte im Allgemeinen auf Folgendes geachtet werden:

  • Farben: Wer es gerne bunt mag, muss keine blaue Jeans tragen, sollte jedoch auf starke Waschungen verzichten.
  • Waschungen & Verzierungen: Nicht übertreiben! Vor allem der Used-Look sollte natürlich aussehen.
  • Passform: Die Hose sollte leicht zu gehen, aber dennoch eng genug sitzen. Das Hosenbein sollte die Schuhe nur leicht bedecken.

Was passt zu wem?

Der klassische Slim-Fit Schnitt passt beinahe jedem, da sie weder sehr weit, noch sehr eng sitzt. Es will sich jedoch nicht jeder immer mit der gleichen Jeans abfinden. Wenn man weiß, welche Schnitte zu welchem Körpertyp passen und wie man sie kombinieren sollte, findet man auch online die perfekte Jeans für jede Figur.

Für kleine Männer:

  • Zu engeren Schnitten wie Skinny oder Röhre greifen, um die Beine optisch zu verlängern.
  • Ton in Ton Kleiden, um eine harte Trennung von Oberkörper und Beinen zu vermeiden. Dazu am besten farbige Akzente setzten, damit es nicht zu eintönig wirkt.
  • Die Schuhe sollten farblich der Hose angeglichen werden, um das Bein optisch zu verlängern.

Für große Männer:

  • Große Männer sollten nicht zu enge Schnitte wählen, außer sie sind ziemlich schlank. Geeignet sind vor allem Schnitte, die etwas weiter oder tiefer sind, wie Loose-Fit oder Karottenhosen.
  • Oberteil und Hose im Kontrast wählen, um eine Trennung zu schaffen und den Oberkörper betonen, um zu vermeiden, dass dieser gestaucht wird.

Für breite/fülligere Männer:

  • Die Bundweite muss perfekt passen, damit nichts überquillt oder freiliegt.
  • Keine körperbetonten Schnitte tragen und eher auf gerade Schnitte setzen. Straight-Fit ist optimal, da zu weite Schnitte nur zusätzlich Auftragen.
  • Um zu kaschieren, sollte bei Oberteil und Jeans eine dunkle Farbe gewählt werden. Dunkelblau oder schwarz sind am vorteilhaftesten.
  • Hosenträger oder offene Jacken und Pullover können getragen werden, um den Oberkörper zu teilen, damit er schlanker wirkt. Die Hosenträger sollten breiter ausfallen und die Jacken können als Kontrast auch in helleren Farben gewählt werden.

Für schlanke Männer:

  • Schlanke Männer sollten keine Angst haben, ihre Beine mit engen Schnitten zu betonen. Optimal sind Röhren oder Skinny Jeans.
  • Bei kleiner Körpergröße strecken enge Schnitte das Bein zusätzlich. Bei der restlichen Kleidung sollte auf die passende Farbe geachtet werden.
  • Bei einer großen Körpergröße unbedingt Kontraste setzten, damit die Beine nicht zu lang wirken.

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